encodedScript:
Zum Inhalt springenERP-Anbieter ams.Solution beteiligt an Entwicklung einer IT-Plattform zur automatisierten Erfassung des CO2-Fußabdrucks / Im eigenen ERP-System können CO2-Werte pauschal eingegeben und durch die Prozesskette geführt werden
Kaarst, 14.10.2025: Um mittelständischen Produktionsunternehmen der Losgröße 1+ das systemgestützte Erfassen der Daten für ein effizientes Nachhaltigkeits- und Compliance-Reporting zu ermöglichen, verfolgt der ERP-Anbieter ams.Solution eine Doppelstrategie. Zum einen stellt er den Nutzern der branchenführenden Software ams.erp mit dem aktuellen Release umfassende Funktionalität zur CO2-Eingabe zur Verfügung. Zum anderen engagiert sich das Unternehmen im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer Online-IT-Plattform, die interoperable Services zur automatisierten Datenerfassung und -analyse des CO2-Fußabdrucks in Logistik- und Produktionsprozessen bietet. Die Initiatoren des Projekts, die Westsächsische Hochschule Zwickau und die Universität Kassel, binden alle relevanten Marktteilnehmer in die Forschungsarbeit ein: Neben den Maschinen- und Anlagenbauern selbst sind dies Dienstleister und Software-Anbieter ebenso wie Verbände und Netzwerkorganisationen.
Thorben Röhrs ist Business Intelligence Consultant bei ams.Solution und leitet den Themenbereich Nachhaltigkeit.
Laut Thorben Röhrs, der den Themenbereich Nachhaltigkeit bei ams.Solution inhaltlich leitet, sollten Verantwortliche im produzierenden Mittelstand das sogenannte ESG-Reporting (Environmental, Social, Governance) nicht allein als kapazitätsbindende Pflicht betrachten, sondern vielmehr als Ausgangspunkt für die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Zwar ergebe sich bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im ersten Schritt ein Mehraufwand durch zusätzliche Datenerfassung. Im Gegenzug erhöhe sich jedoch die Transparenz in den Prozessen und Lieferketten, oberdrein ergebe sich eine optimierte Ressourcennutzung. Laut dem Experten kommt hinzu, dass sich die Erwartungen der Kunden und des gesamten Marktumfelds in puncto Nachhaltigkeit in den letzten Jahren stark verändert haben. In seinen Augen könnten produzierende Unternehmen, die die Thematik proaktiv angehen, nicht nur ihre Reputation, sondern vor allem auch ihre Attraktivität als zukunftsorientierte Arbeitgeber steigern.
Möglichst unkomplizierte Eingabe der Daten
Generell verlangen viele der gesetzlichen Normen und Verordnungen, dass bestimmte Informationen zu Inhaltsstoffen von Bauteilen sowie zum CO2-Verbrauch in der Produktion entlang der gesamten Prozesskette mit durch das ERP-System geführt werden müssen. Gemeinsame Basis der Regularien ist das Pariser Klimaabkommen und der daraus hervorgegangene Green Deal der EU. „Das eingekaufte Material hat bestimmte Eigenschaften und kann Gefahrenstoffe enthalten, die sich für die gesamten Maschinen und Anlagen im Laufe der Fertigung addieren können. Beim Verkauf müssen den Käufern die entsprechenden Informationen – beispielweise der Gewichtsanteil an Blei in Gramm – teilweise verpflichtend zur Verfügung gestellt werden. Unter Umständen kann zusätzlich eine Registrierung bei der EU erforderlich sein“, sagt Thorben Röhrs. Entscheidend sei nun, den mittelständischen Anwendern die Ermittlung, Eingabe und Verarbeitung der Daten im Fertigungsprozess so einfach wie möglich zu gestalten.
Das Ziel des Forschungsprojekts, in das ams.Solution sein umfangreiches Prozess-Know-how im Umfeld der Losgröße 1+ einbringt, besteht darin, generelle Informationen zum CO2-Fußabdruck großer Anlagen zu verarbeiten, zu bewerten und den teilnehmenden Unternehmen bereitzustellen. Ein mögliches Nutzungsszenario könnte so aussehen, dass Mittelständler die ihnen vorliegenden Daten zu bestimmten Bauteilen entstehender Maschinen an die Online-Plattform übermitteln. Dort werden diese Informationen analysiert und berechnet, bevor die Einsender einen prognostizierten CO2-Wert zurückerhalten.
Neben der Teilnahme an dem Forschungsprojekt wurde bei ams.Solution ebenso intensiv daran gearbeitet, praktikable Möglichkeiten für das CO2-Reporting in der eigenen ERP-Software bereitzustellen. Das System wurde um Funktionen zur Erfassung, Analyse und Auswertung von Daten entlang der unternehmensweiten Materialbewegungen und Stundenbuchungen erweitert. Ziel ist die transparente Darstellung der relevanten Kennzahlen auf Unternehmens-, Anlagen-, Auftrags- und Auftragspositionsebene. Thorben Röhrs erläutert dazu, dass die Nutzer besagte Kennzahlen für die sie betreffenden Kontextbereiche wie der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) oder der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) frei vergeben können. Anwender von ams.erp können die Werte selbst anlegen und die Informationen ab dem Rechnungseingang durch den gesamten Auftrag führen.
Teilweise werden die Kennzahlen von den Lieferanten direkt mitgeliefert, weil sie oftmals dazu verpflichtet sind. Immer dann, wenn dies nicht der Fall ist oder wenn während der eigenen Produktion CO2 entsteht, können pauschale Annahmen getroffen werden. Diese lassen sich entweder dem Artikel oder den Kostenarten zuordnen, ebenso können sie den Kostenstellen oder Arbeitsplätzen in der Fertigung mitgegeben werden. „Wenn eine Sägemaschine durchschnittlich eine gewisse Zahl an Kilowattstunden Strom verbraucht, kann dem entsprechenden Arbeitsplatz dieser Wert pauschal zugeordnet werden. Die Buchung kann für einen konkreten Zeitraum erfolgen“, beschreibt Thorben Röhrs die Alternativen. Die Möglichkeit der pauschalen Eingabe ist für ihn der entscheidende Punkt, denn dadurch vermeiden die Nutzer die aufwendige individuelle Recherche. Eine entsprechende Vernetzung vorausgesetzt, lassen sich die Verbräuche mittels externer Strommessgeräte erfassen und über die Programmierschnittstelle ams.erp API ins System bringen.
Pressemitteilung zum Download >>
Lernen Sie uns kennen
ams KONTAKTCENTER
Lernen Sie uns kennen
Oder rufen Sie uns an
.
Deutschland: T +49 42 02 96 86-0 | Österreich: T +43 2236 32 07 77 | Schweiz: T +41 52 222 77 02
.
Get to know us
In einer dynamischen Geschäftswelt ist es entscheidend, Prozesse effizient zu gestalten und Wettbewerbsvorteile auszubauen. Mit unserem modernen ERP-System legen Sie den Grundstein für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg und optimieren Ihre Geschäftsabläufe auf allen Ebenen.
Unser ERP-System versetzt Sie in die Lage, jeden Schritt Ihrer Wertschöpfungskette optimal zu gestalten: Durch die nahtlose Integration aller Unternehmensbereiche schaffen Sie Transparenz und reduzieren Kosten – vom Vertrieb über die Konstruktion, die Disposition, den Einkauf, die Fertigung, die Lagerlogistik, den Versand und die Montage bis hin zum After-Sales-Geschäft. Nutzen Sie Ihre Ressourcen gezielt, steigern Sie die Produktivität und maximieren Sie den Mehrwert für Ihre Kunden.
Routineaufgaben kosten Zeit und bergen Fehlerrisiken. Dank modernster Automatisierungstechnologien übernimmt ams.erp viele dieser Aufgaben für Sie. Von automatischen Bestellvorgängen bis hin zu intelligenten Berichten – das System sorgt dafür, dass Ihre Prozesse reibungslos und effizient laufen. So beschleunigen und optimieren Sie nicht nur Standardprozesse, sondern gewinnen auch Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Ihre Innovationskraft.
Die Märkte, in denen wir uns mit unseren Kunden bewegen, verändern sich immer schneller. Anforderungen werden komplexer und der Wettbewerb vielfältiger. Unser ERP-System bietet Ihnen die Flexibilität und Skalierbarkeit, die Sie für zukünftige Herausforderungen benötigen. Ob Wachstum, Digitalisierung oder neue Märkte – mit unserer Lösung sind Sie bestens ausgestattet, um langfristig erfolgreich zu sein.

VISIONARY
BY NATURE
Das Event des Jahres!
Mobiler Zugriff auf ERP-Funktionen:
Mittelständischen Spezialisten der Losgröße 1+ eröffnet die Nutzung ‚Künstlicher Intelligenz‘ vielfältige Möglichkeiten, die Effizienz ihrer ERP-basierten Projektabwicklung im Rahmen der konstruktionsbegleitenden Fertigung dauerhaft anzuheben. Großes Potenzial bietet KI insbesondere bei der Analyse und der fortführenden Automatisierung von Prozessen, die zu noch geringeren Herstellungskosten und noch besserer Ressourcennutzung führt. Obendrein steigert KI die Kundenzufriedenheit, weil dank optimierter Produktionsplanung und -steuerung die Liefertermintreue verbessert wird und die Fabrikate infolge KI-gestützter Qualitätssicherungsverfahren an Güte gewinnen.
Nutzen Sie die Kraft künstlicher Intelligenz direkt in Ihrer spezialisierten ERP-Gesamtlösung für Losgröße 1+, sicher, performant und unabhängig von externen Cloud-Diensten. Unsere KI-Agenten On-Premises sind sofort einsatzbereit und unterstützen Sie dabei, zeitaufwändige Routineaufgaben in der individuellen Fertigung effizient zu automatisieren.
Ob präzise Dokumentenerfassung mit Datenextraktion, intelligente Klassifikation, automatische Übersetzung oder gezieltes Web-Daten-Scraping – die KI-Agenten erledigen komplexe Aufgaben schnell und zuverlässig. Sie integrieren sich nahtlos in Ihre bestehenden ERP-Workflows und helfen Ihnen, Effizienz und Qualität gerade bei variantenreicher, losgrößenflexibler Fertigung deutlich zu steigern.
Typische Anwendungen wie Voice2Text-Transkription, automatisierte Textvergleiche oder Zusammenfassungen komplexer Auftrags- und Kundendokumente schaffen wertvolle Freiräume für Ihre Mitarbeitenden und beschleunigen Geschäftsprozesse spürbar.
Setzen Sie auf smarte, flexible KI-Tools, die lokal in Ihrer IT-Umgebung laufen – für maximale Datensicherheit, volle Kontrolle und individuelle Anpassbarkeit, ideal abgestimmt auf die Anforderungen der Losgröße 1+ Produktion.